Reiseblog


Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen, liebe aufmerksame Verfolger und Verfolgerinnen unseres täglichen Blogs. Wir nehmen euch in  den kommenden Tagen  mit auf unsere elftägige Reise an die Südküste Englands.

Mit im Gepäck, neben einer Menge Mut und Spaß, eine Kamera die unsere täglichen Abenteuer aufzeichnet und mit euch teilt.

 


Tag 10 & 11 – Besuch Exeters und Rückreise


Allgemein war die Erleichterung groß als wir am Morgen des elften Tages nicht zur nächsten Wanderung aufbrechen mussten. Endlich konnten wir uns die Zeit für Dinge nehmen, die an den Wandertagen zu kurz oder gar nicht stattfanden. So zum Beispiel ein ausgiebiges Frühstück mit Eiern und Baked Beans oder dem Musizieren und Singen in der Morgensonne.

 

 

Heute fand die Fahrt nach Exeter, dem Ziel unserer Reise statt. Begleitet von strahlendem Himmel fuhren wir rund eine Stunde mit Bus und Bahn von unserer Unterkunft bis in die Exeter Innenstadt.

 

 

Auf dem Programm stand neben einem kleinen Gruppenfotoshooting an der Kathedrale, das Erkunden der Innenstadt in Kleingruppen.

 

Als wir schließlich am Abend wieder zurück in Budleigh Salterton waren, fand die große Abschlussparty der Wanderung statt.

 

 

Bei Musik, Snacks und Limonade wurde der Erfolg unserer geschafften Reise gefeiert.

 

Die Jugendlichen der unterschiedlichen Peer Groups hatten dann die Aufgabe im Spiel Pimp-Your-Teamer ihre jeweiligen Studis mit allen erdenklichen Kleidungsstücken einzukleiden oder diese mit besonderer Farbe, die unter Schwarzlicht leuchtete, anzumalen.

 

 

Dieses Spiel war besonders lustig und es gefiel allen sehr den Studies, von denen sie tagelang angetrieben wurden, endlich auch etwas vorschreiben zu dürfen.

 

 

Und obwohl die Party ein voller Erfolg und von vielen Lachern gekrönt war, mussten wir doch irgendwann ins Bett.

 

 

 

Der Bus am nächsten Morgen stand um 9 Uhr vor der Einfahrt unsere Unterkunft. Wir hatten bereits im Vorfeld alles weitestgehend verstaut und den LKW beladen, sodass wir gegen 9:30 Uhr abfahren konnten.

 


Tag 9 – Endlich einmal bei Regenwetter wandern - Von Sidmouth nach Budleigh Salterton


Die letzte Etappe!

 

 

Statt der alltäglichen Morgenroutine des Zeltabbaus, mussten wir heute vor unserer Abreise die Kirche, in der wir geschlafen hatten, wieder auf Vordermann bringen.

 

 

Als wir dann aufbrachen erwartete uns bereits das erste regnerische Wetter unserer gesamten Wanderung und obwohl wir nur noch ein kurzes Stück bis zum vorletzten Etappenziel Budleigh Salterton zurücklegen mussten, brachen wir ungleich früh auf.

 

Der Grund, der Besuch eines Fossilien Museums der hiesigen Stadt.

 

 

Über saftige Hügel, einem alten Militärgebiet, immer weiter der Küste entlang ging unser Weg und als wir nach wenigen Stunden bereits Budleigh Salterton erreicht hatten, waren wir überrascht, dass es erst früher Nachmittag war.

 

 

Von Tom Wright, dem Bürgermeister des kleinen Ortes wurden wir an der Venture Hall, einem Jugendzentrum in der Stadt, herzlich begrüßt.

 

 

Getarnt als „Museumsführer“ lief er mit uns zum besagten Ort. Als wir jedoch wenige Minuten später vor einem Fußballplatz halt machten, dämmerte es den meisten bereits. Geplant war nicht die Besichtigung fossiler Gegenstände, sondern dem gemeinsamen Schauen des Fußball-WM-Spiels Deutschland gegen Mexiko.

 

 

Zusammen mit den freundlichen Menschen der Stadt Budleigh Salterton war im Vorfeld ein Public Viewing auf großer Leinwand organisiert wurden.

 

 

Bei diesem spannenden Spiel (das Endergebnis lässt dieser Blog bewusst offen) und kühlen Getränken, sowie einem leckeren Curry im Anschluss feierten wir die zurückgelegten Kilometer und den erfolgreichen Tag.

 


Tag 8 – Englischer Küstenwind wirbelt uns von Seaton nach Sidmouth


Klassisch, raues englisches Küstenwetter begrüßte uns, als wir am Morgen aus Seaton Richtung Sidmouth aufbrachen.

 

Da wir ab heute nur noch in Hallen übernachten, stieß die Nachricht fortan keine Zelte mehr auf- und abbauen zu müssen auf große Begeisterung.

 

 

Der Start unserer heutigen Wanderung war also von guter Laune gekennzeichnet. Nach zwei Kilometern durch die Stadt und an der Promenade entlang, verlief der Weg aufwärts, die Klippen hoch in den kleinen Ort „Beer“.

 

Auf dem Kamm schlug uns eine saftige Brise ins Gesicht und jeder breitete wie zum Flug die Arme aus, um sich vom stürmischen Wind durch die Gegend wirbeln zu lassen.

 

Der Weg führte weiter, ständig Klippen auf und ab und auf den Kämmen entlang.

 

Mittlerweile war das Wetter aufgeklart und nur noch ein paar Wolken begleiteten uns an diesem dann doch sonnigen Tag.

 

 

Obwohl auf dem Pfad verteilt, spielten wir zusammen das „Mörderspiel“. Jeder bekam dabei einen Zettel mit dem Namen einer anwesenden Person und einem spezifischen Begriff darauf. Ziel war es, die genannte Person dazu zu bringen, diesen bestimmten Begriff zu sagen. War das gelungen, bekam die siegreiche Person den Zettel, der jeweils anderen und konnte dadurch fortfahren.

 

 

Ob nun deshalb oder aus einem anderen Grund, es entwickelten sich an diesem Tag wunderbare Gespräche.

 

Wunderbare Gespräche, die schließlich auch der Grund waren, dass sich der Kopf der Gruppe aus Versehen löste und der große Rest etwas orientierungslos an einer Weggabelung vor einem kleinen Flussdelta zurückfand. Eine Entscheidung musste her und während eine Gruppe die rechte Abzweigung, in der Hoffnung den Kopf auf diesem Wege einzuholen, wählte, fand sich für die linke Abzweigung eine „Abenteuergruppe“ zusammen, welche nach einem Alternativweg suchte.

 

 

Beide Gruppen hatten Erfolg. Gruppe Links fand kurze Zeit später die Führung wieder und besuchte auf dem Weg eine kleine Eselfarm. Gruppe Rechts hingegen fand sich erst vor einer unüberwindbaren Hecke wieder und befürchtete bereits umkehren zu müssen, entdeckte dann jedoch eine Lücke im Geäst und einen Pfad hinab zum Meer, von dem aus eine Rückkehr auf den Hauptpfad möglich war.  

 

 

Von dort aus war der Weg nach Sidmouth nicht mehr lang. Wir kamen gegen 18 Uhr an der Kirche, in der wir nächtigen sollten an und nach einem langen Tag auf Wanderung, einem umfangreichen Abendessen und einem kurzen Besuch am Strand waren alle müde genug für die Nacht.

 

 

 


Tag 7 – Von Charmouth nach Seaton


Der nächste Tag begann zunächst sonnig, als wir am Morgen begannen unser Camp zu packen und zu frühstücken. Zwar war die Strecke, die wir heute vor uns hatten beschwerlich und anspruchsvoll, dennoch nahmen wir uns die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück.

 

 

 

Es war Davids Geburtstag und daher sangen wir, während David auf den Schultern eines Studies saß, Geburtstagslieder begleitet von Kuchen und einem kleinen Geschenk.

 

 

 

Kurze Zeit später ging es bereits los. Von unserem Zeltplatz in der Nähe Charmouths, liefen wir über Lyme Regis am Meer entlang. Unsere Route sah heute die Durchquerung eines Dschungels, kurz hinter Lyme Regis, vor. Das Besondere dabei, eine dreistündige Wanderung auf einem kleinen Pfad, zwischen üppiger Vegetation und ohne wirkliche Möglichkeit zum Rasten. Die Devise lautete also durchhalten und durchbeißen.

 

Umso größer war dann aber auch die Freude und der Stolz als wir nach gefühlten Ewigkeiten den Wald verließen und wieder zurück auf die bekannten Hügel blicken konnten.

 

Der Weg zum Camp war nun nicht mehr lang. Hinab ging es noch rund eine Stunde nach Seaton, einer Kleinstadt mit kleiner Bucht.

 

Das Wetter war über den Tag hinweg schlechter geworden, sodass uns ein dunkelgrauer Himmel im Camp erwartete, der stark nach Regen aussah. Der Aufbau der Zelte ging also ungewöhnlich schnell vonstatten, aus Angst gleich von einer starken Regendusche kalt erwischt zu werden. Doch der Regen blieb aus. 

 

Es wurde gekocht, Chili sin carne, das vielen, trotz anfänglicher Zweifel, sehr gut schmeckte.

 

Wir gingen früh zu Bett, da die morgige Wanderung aufgrund ihrer Länge und den Höhenmetern, die damit anstrengendste der Reise wird.

 


Tag 6 - Charmouth


Wir waren froh als wir am Morgen nach dem Zusammenpacken gegen 11 Uhr aufbrachen. In der Nacht hatte ein heftiger Wind über unseren Zeltplatz gefegt und einige mitten in der Nacht aus dem Schlaf geholt. Viele Zelte bogen sich im Wind und bei einem brach sogar mit einem lauten Knacken, eine der Stangen.

Entsprechend geknickt waren wir am nächsten Morgen. Es dauerte, ehe alle Zelte geflickt und verstaut und das Frühstück bereit war bei dem wir endlich den Frust der Nacht hinunterschlucken konnten.

Aber von dem Schlamassel die Reise vermiesen lassen? Das kam gar nicht in Frage. Nach dem Frühstück fand die Siegerehrung der tagszuvor abgehaltenen Olympiade statt. Per Laderampe des LKWs wurden die verschiedenen Teams nach oben gefahren und unter Applaus der Anderen beglückwünscht.

Danach ging die nächste Etappe auch schon los. Unser Ziel heute, ein kleiner Zeltplatz in der Nähe der Ortschaft Charmouth. Obgleich wir auf dem Weg die höchsten Hügel Südenglands (z. B. Golden Cap) überwinden mussten, war diese Etappe doch eine der schönsten.
Der Ausblick über Meer und Landschaft und der Anblick langer, steiler Klippen waren die Highlights der Wanderung.
Auch das gute Wetter, zumeist Sonnenschein mit einer kühlen Seebrise, trug sein bestes bei.

 

Cummins Farm Campsite, der Name unseres Zeltplatzes, bestand aus einer großen Wiese, auf der wir uns ausgiebung verteilen konnten und genug Platz zum Fußball- oder Frisbee spielen hatten.
Als wir dort gegen 17 Uhr im Camp ankamen, blieb das Wetter beständig warm und sonnig, sodass wir nach dem Regen und Wind des Vortages endlich wieder gemütlich draußen essen und entspannen konnten.


Tag 5 Eype - Pausentag mit Olympiade


Nach dem vorherigen Tag und den Anstrengungen der bisherigen Wanderung war ein Ruhetag dringend notwendig.

 

In Eype, dessen Zeltplatz direkt am Meer liegt, stieß der Vorschlag,  einen ausgiebigen Besuch zum Strand zu unternehmen auf großen Zuspruch. 

 

Außerdem war auch ein Besuch der nahen Stadt West Bay ein mögliches Programm für den späten Vormittag. 

 

Der Nachmittag war hingegen einer gemeinsamen Olympiade gewidmet. In acht verschiedenen Diziplinen traten die jeweiligen Peergroups gegeneinander an. 

Äpfel mit dem Mund aus einem Wassertrog holen, auf Wasserkästen zusammen eine Strecke zurück zu legen oder das Schätzen und abwiegen von Zuckermengen in Nutella, Apfelschorle oder Bananen, waren nur einige von etlichen Disziplinen. 

 

Dieses mehrstündige Event wurde dann Abends mit einem großen gemeinsamen Grillen abgerundet. 

 

Trotz des ziemlich wolkigen und teils typisch englischen Küstenwetters war unsere gute Stimmung ungebrochen und unser Spaß riesig. 

 

Und ein weiteres Ereignis freute alle. Nach einem ersten Verdacht am Morgen, der tagszuvor verlorene Rucksack sei Opfer eines umherstreifenden Dachses geworden, bestätigte sich am Abend. In einem Gebüsch entdeckten wir den besagten Rucksack. Sein Inhalt, vollständig, bis auf eine Banane und einige Süßigkeiten die wohl auf ewig in den Fängen des Dachses verloren sein werden...

Morgen geht die Wanderung dann weiter und nach diesem eher spielerischen Tag haben wir auch wieder Kraft und Energie für die nächste Etappe. Wir sind gespannt.

 

 

 


Tag 4 - lange Wanderung nach Eype


Schnell und organisiert musste unser Morgen heute von Statten gehen, war der Weg den wir heute zurücklegen mussten doch lang und beschwerlich.


Nach einem Frühstück ging es erst einmal quer durch Weyworth, um den Bus nach Abbotsbury zu nehmen.

Es war Regen angekündigt und daher hatten wir vorerst ein mulmiges Gefühl, als wir dort bei wolkenverhangenem Himmel einen Hügel samt Kapelle bestiegen.


Nach einer Pause und anschließenden Spiele- und Reflexionsrunde brach der Himmel schließlich  auf und unser Weg führte wieder hinab zur Küste. 

 

Teils Gras, teils Kies bildeten fortan unseren Pfad und nach unzähligen Kilometern erreichten wir West Bay und das nahegelegene Eype indem wir unser Camp aufschlugen. 

 

Insgesamt war der Tag trocken geblieben und zudem häufiger auch sonnig. Das Camp selbst liegt auf einem der Hügel direkt am Meer. Der Ausblick ist grandios.

Ein trauriges Ende bleibt jedoch. Aus bisher nicht ersichtlichem Grund kam ein Rucksack eines der Jugendlichen abhanden. Die Aufregung war groß, wurde doch jeder dazu befragt und sein Verbleib dennoch ungeklärt.

 


Tag 3 - Wanderung nach Weymouth


Strahlendes Wetter sorgte heute für einen tollen Wandertag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, einer kurzen Reflexionsrunde in den neugefundenen Peergroups und einem Aufwärmspiel ging es am späten Vormittag auf die zweite Etappe unserer Tour.

Entlang der Küstenline, machten wir uns auf Richtung Weymouth. Linkerhand lag stets das Meer, was sich immer wieder hinter den Hügeln zeigte und rechterhand die saftgrünen Wiesen und Wäldchen. Gegen Mittag legten wir eine Pause direkt am Strand ein und einige Mutige wagten sich ins und ans Wasser. Die anderen genossen die Sonne vom Strand aus oder kauften sich ein Eis an der nahegelegenen Promenade. Frisch erholt ging es anschließend in Richtung unserer heutigen Campingplatzes, welchen wir gegen 17 Uhr erreichten. Er lag direkt am Meer.

 

Gemütlich in der Abendsonne ließen wir den Abend bei leckeren Curry ausklingen, während im Hintergrund langsam die Sonne unterging.

 

 


Tag 1 & 2 England - Fahrt nach West Lulworth und Wanderung nach Osmington Mills


Nach langer, aber unbeschwerter Fahrt, Ankunft in West Lulworth um 5:30 Uhr am Morgen.
Nach einiger Organisation sind wir bereits um 6:00 Uhr zur berühmten Durdle Door, dem Wahrzeichen der Jurassic Coast aufgebrochen.
Begleitet von Sonnenschein hinter Wolkendunst, ging es die Kreidefelsen hoch und runter, bis wir schließlich am späten Mittag, unser Ziel, Osmington Mills erreichten.

Geschafft von der langen Reise, war Spielen und Entspannen in der Sonne unser Nachmittagsprogramm bis wir am Abend wieder zu Essen und Gemeinschaftsprojekten zusammen kamen.


Tag 0 Bochum- LKW beladen


Bei strahlendem Sonnenschein haben wir am Donnerstag vor unserer Reise den LKW  mit allen wichtigen Dingen für die Wanderung beladen. Die allerseits gute Laune tat ihr übriges, um unsere Vorfreude auf die baldige Abfahrt am Samstag zu verstärken.